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Archive for the ‘3D DRUCKEN’ Category

Die Innovation von morgen: Der 3D-Druck

Sunday, June 2nd, 2013

3d Quadrat

Die Weltraumagentur NASA baut die neue Mars-Trägerrakete auf eine innovative Art und Weise: Einzelne Bauteile werden von 3D Druckern erstellt. Warum bedient sich die weltweit bekannte Forschungsinstitution der neuen Technologie und für welche Branchen kommt der 3D-Druck noch in Frage?

Der 3D-Druck wurde zum Trend. Nicht nur große Firmen, aber auch Haushalte können sich einen solchen Drucker leisten. Das Prinzip ist dementsprechend auch nicht schwer vom Gebrauch. Das zu druckende Modell soll in ein Computerprogramm eingegeben werden, welches die Daten zu einem Befehl verarbeitet und durch Aufteilung der Figur in dünnste Schichten die Information schrittweise an den Drucker übergibt. Dieses Programm, das sogenannte CAD (Computer Aided Design) ist einfach von der Bedienung und bietet kaum Schwierigkeiten. Der 3D-Drucker übernimmt die ankommende Information und wandelt das gegebene Material (Kunststoff, Metall, Keramik, menschliche Zellen – Die Wissenschaft wird bald soweit sein, All-Around-3D-Drucker herzustellen um jedes denkbare Material umwandeln zu können.) in das Muster des Modells um. Je nach Material wird dies entweder pulverartig oder flüssig verarbeitet und mit Hochenergie-Lasern verschmelzt und gefestigt.

Der größte Vorteil des 3D-Drucks ist schon bei der Gebrauchsanweisung nicht zu übersehen: Das Ersparnis des Materials und die Steigerung der Effizienz. Es wird nur so viel Material verbraucht, wie für das Produkt nötig ist. Außerdem bietet die Forschung Möglichkeiten, den Energieverbrauch soweit zu reduzieren, dass 3D-Drucker zum Beispiel Batterien für sich selbst drucken.

Damit findet die NASA das perfekte Jackpot für ihre Produktion. 3D-Druck ist produktiv, zuverlässig und die Gefahren dabei sind minimal. Die Teile werden in Bayern mit dem M2 Cusing Drucker hergestellt und von dem Unternehmen Concept Laser an die ganze Welt vertrieben. Und nicht nur ist es die NASA und der Forschungsbereich, der an der Innovation beteiligt sein will, auch das Militär unterstützt und nutzt die neue Technologie. Denn nicht zu vergessen, sind die Auswirkungen der Vorteile auf die Produktionsmittel: Der Zeit- und Geldaufwand sinkt bei 3D-Produktion erheblich. Das Militär erneuert konstant ihre Systeme und braucht periodisch neue Komponenten, die durch 3D-Druck geschaffen werden können. Minimale Ausgaben, 100 Prozent Effizienz.

Und diesen „Luxus“ gibt es auch für zuhause in Online Shops und in den ersten IT-Zentren in Deutschland erhältlich. Für einen Preis von zwischen 1000 und 2000 Euro kann sich jeder normaler Konsument einen simplen 3D-Drucker für den Schreibtisch im Büro oder für die Werkstatt leisten. Auch Bildungseinrichtungen wie technische Universitäten und Fachhochschulen ergattern die eher weiter fortgeschrittenen Generationen an 3D-Druckern für ihre Studenten, womit die Innovation an die nächste wissenschaftliche Generation weitergegeben wird. Damit erwartet die 3D-Industrie ein großer Boom in den nächsten Jahrzehnten, nicht zuletzt durch Propaganda aber auch durch die immer kommenden Revolutionen in Bereichen Medizin und IT.