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Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Die Tauschplattform Thingiverse

Monday, October 12th, 2015

Alle 3D Druck Fans benötigen hin und wieder mal neue Anregungen und Hilfen. Die eigene Kreativität kennt in den meisten Fällen nämlich leider doch Grenzen.

Wenn dies der Fall ist, kann ein Blick auf die Tauschplattform Thingiverse hilfreich sein. Die Plattform hilft auch weiter, wenn das technische Verständnis für ein etwas komplexeres Gebilde fehlt oder wenn schlicht und einfach nur etwas Bestimmtes zum Ausdrucken gesucht wird, ohne stundenlang selbst tüfteln zu müssen.

Daten, Zahlen, Fakten

Die Tauschplattform wurde 2008 von Zach Smith gegründet. Zunächst entstand das Portal als Nebenprojekt zu der Firma MakerBot Industries, einem Hersteller und Entwickler für 3D Drucker und Scanner.

Nach eigenen Angaben verfügt das in Brooklyn ansässige Unternehmen derzeit über mehr als 500.000 Mitglieder. Zudem kommen über 100.000 3D Designs.

Ein Screenshot von www.thingiverse.com

Ein Screenshot von www.thingiverse.com

Der Aufbau der Internetseite

Die Internetseite ist in die zwei großen Kategorien „Create“ und „Explore“ aufgeteilt. In der ersten Kategorie ist Kreativität gefragt. Die eigenen Designs können an dieser Stelle einer breiten Masse zugänglich gemacht werden.

In dieser Kategorie ist es möglich, die Grundlagen des 3D Drucks zunächst besser kennenzulernen. Thingiverse bietet dazu entsprechende Einführungen. Dies hilft dabei, nicht nur die Plattform selbst, sondern auch benötigte Programme, besser zu verstehen.

Anfangs eignen sich Projekte, bei denen bestehende Modelle verändert werden. Eine kleine Nuance kann das Produkt spannender oder lebendiger machen. Hier können Sie auf jeden Fall testen, ob Sie es schaffen, etwas zu entwickeln, dass der breiten Masse gefällt.

Neben den Remixes sind sicherlich die Mash-Ups ein besonders reizvolles Feld für diejenigen, die meinen, schon alles gesehen zu haben. Ein Mash-Up ist ein Produkt, welches sich aus mehreren kleinen Teilen zusammensetzt. So kann auch mit einem kleinen 3D Drucker ein großes Projekt erschaffen werden.

Neben der Kategorie des Designs von 3D Objekten besteht zusätzlich die Möglichkeit, Apps zu entwickeln. In diesem Bereich eine App zu schreiben, wird jedoch die Kenntnisse der meisten Hobby 3D Druck Fans übersteigen.

Die Kategorie „Explore“

In dieser Kategorie kann jeder für sich, ganz in Ruhe, nach Ideen stöbern. Es werden Apps und 3D Druckvorlagen in vielen Kategorien angeboten.

Die Seite bietet die Möglichkeit, sich direkt durch einzelne Bilder zu klicken, wenn man nicht auf der Suche nach etwas Bestimmtem ist. Genauso gut können auch die Kategorien für eine vereinfachte Suche genutzt werden.

Die Hauptkategorien werden aufteilt in die Bereiche Kunst, Mode, Modelle, Gadgets, Hobby, Haushalt, Spiele und Spielzeuge, Lernen und 3D Drucker. In den jeweiligen Bereichen finden sich unzählige Untergruppen, die die Suche stark vereinfachen.

Die Community

Für all diejenigen, denen an einem Austausch auf dem Gebiet des 3D Drucks gelegen ist, bietet die Plattform unzählige Themen, an denen man sich beteiligen oder auch nur neue Entwicklungen verfolgen kann. Bei Problemlösungen kann die Community zu Rate gezogen werden.

Einen Blick ist die Plattform als angehender Hobby 3D Druck Fan auf jeden Fall wert.

Der 3D Druck in der Medizin

Saturday, October 10th, 2015

Die Medizinbranche gilt seit jeher als fortschrittlich und innovativ. Vielfach ist dies auch mit enormen Kosten verbunden, sodass oftmals nur betuchtere Menschen in den Genuss der fortschrittlichsten Hilfsmittel gelangen.

Krankenkassen übernehmen die Kosten für besondere Produkte nur zum Teil oder gar nicht.

Dies könnte sich mit Hilfe des 3D Drucks in nächster Zeit radikal verändern. Nicht nur immer neue Produkte werden entworfen. Die benötigten Materialien werden zunehmend günstiger. So gelingen einfache medizinische Prothesen mittlerweile sehr schnell und können auch in Entwicklungsländern eingesetzt werden.

Zukunftsvision Bioprinter

medizinischer3dcakewalk

Ein Bioprinter soll zukünftig dazu dienen, Gewebe herzustellen. Dies soll mithilfe von vorab gezüchteten einzelnen Zellen funktionieren. Diese Zellen werden dann in ein Gel injiziert und sollen durch entsprechende Wachstumsfaktoren selbst funktionstüchtige Gewebestrukturen erschaffen können.

Derzeit werden Bioprinter in der Praxis noch nicht eingesetzt, es existieren jedoch bereits vielversprechende Ansätze in diese Richtung. Nach Angaben der Entwickler in diesem Bereich kann bereits 2018 der Einsatz dieser Geräte in der Praxis erfolgen. Damit könnten neben, speziell auf den Einzelnen angepassten Organen, auch künstliche Lebensformen erschaffen oder künstliches Fleisch hergestellt werden. Dies wird jedoch vermutlich noch für eine deutlich längere Zeitspanne eine Zukunftsvision bleiben.

Der 3D Druck in Entwicklungsländern

Eine medizinische Grundversorgung in Entwicklungsländern sicherzustellen wird auf absehbare Zeit eine große Herausforderung bleiben. Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen leisten dabei einen enormen Beitrag. Neben dem eigenen Einsatz benötigen Kliniken in den ärmsten Regionen der Welt aber vor allem Geld. In der westlichen Welt gibt es viele Standardbehandlungen, die aufgrund der Kosten in Entwicklungsländern nicht durchführbar sind. Der 3D Druck kann in dieser Hinsicht einen enormen Beitrag leisten.

Ein speziell für abgelegene und schwer zugängliche Regionen entwickelter medizinischer 3D Drucker könnte Abhilfe schaffen. Der 3D4MD gennannte Drucker kann bequem mittels eines Rollkoffers transportiert werden und verfügt über Solarbetrieb, so dass er sich stets selbst mit Strom versorgen kann.

So kann schnell ein neuer Skalpellgriff für eine dringend notwendige Operation gedruckt werden.

Eine künstliche Hand kostet mit Hilfe eines 3D Druckers nur noch etwa 20 bis 50 Euro an Material. Jedoch ist diese Hand nicht beweglich, kann aber bereits ein anderes Lebensgefühl vermitteln. Komplexere Modelle, welche beweglich sind, können für etwa 2000 Euro erworben werden. Je hochwertiger die Produkte werden, desto teurer werden sie selbstverständlich auch. Die Kosten für einfache funktionsfähige Handprothesen werden aber in den nächsten Jahren zunehmend günstiger werden. So kann in absehbarer Zeit mit ein wenig Geld den ärmsten Menschen der Welt ein ganz anderes Leben ermöglicht werden.

Verschleißstellen des menschlichen Körpers

Nicht nur in Entwicklungsländern, sondern auch für die hiesige Medizinbranche sind 3D Drucker eine Chance auf enorme Verbesserung. Zwei Drucker, einer für das OP-Besteck und einer für das passende künstliche Gelenk und schon kann die Operation beginnen. So oder so ähnlich läuft es derzeit am Klinikum Dortmund. Es kann schneller und präziser operiert werden. Dazu musste bei bislang etwa 200 Operationen am Kniegelenk etwa ein Viertel weniger Knochen entfernt werden. Für einen in Zukunft möglicherweise notwenigen Tausch des Gelenks bleibt so deutlich mehr „Material“ übrig, um das Gelenk passend einsetzen zu können.

Da die Forschung noch in den Kinderschuhen steckt, wird uns in den nächsten Jahren noch viel Neues und Spannendes aus der Welt der Medizin erwarten.

Unbegrenzte Möglichkeiten mit dem 3D – Druck in Berlin

Thursday, October 8th, 2015

3d unlimited

Alle sprechen in Berlin und anderswo sprechen vom 3D – Druck und wer sich die Entwicklungen in diesem Bereich einmal genauer anschaut, der weiß auch warum. Wie kaum eine andere Erfindung dieser Tage ist 3D – Print in der Lage, die gesamte Ökonomie zu verändern und wie so oft steht die Kreativwirtschaft am Anfang dieses Prozesses. So ist der 3D – Druck in Berlin nicht nur einfach sehr weit verbreitet und wird von vielen Unternehmen gerne und häufig genutzt, er wird zugleich auch von den entsprechenden Anbietern sehr vielseitig und flexibel offeriert.

Das ist auch deshalb möglich, weil diese Technologie so innovativ auftritt. Im Gegensatz zum alten Flachdruckverfahren, das lediglich Blätter und Bögen beschriften konnte, steht für ein 3D – Druck Unternehmen in Berlin die vollständige Umsetzung der Kundenwünsche im Vordergrund. Dazu gehört dann eben die Fertigung von Modellen und Einzelteilen, gern auch in Serie, doch können diese eben im realen Maßstab beziehungsweise in der vollständigen Gestalt gedruckt werden. Es eröffnen sich fantastische Möglichkeiten und andernorts wurde bereits gezeigt, dass sich schon bald vielleicht Speisen wie zum Beispiel Nudeln einfach printen lassen! Alles ist denkbar und so überrascht es kaum, dass sich heute in Berlin kaum noch ein Architektenbüro bei der Erstellung von Modellen langwierig mit Kleben, Basteln und Zurechtschneiden beschäftigt. Man geht heute einfach zum 3D – Print Anbieter, lässt dort die Vorlage am PC ausarbeiten und hält nur kurze Zeit später das Ergebnis in den Händen!

Beim Prozess wird zugleich eine Menge Material gespart, denn schließlich wird nur das verwendet, was auch wirklich gebraucht wird. Fräsen und Feilen lassen bekanntlich immer eine Menge Späne und andere Reste zurück und es gibt bei diesen Verfahrungen auch oft genug jede Menge Unschärfe im Detail. Das ist für ein Berliner 3D – Druck – Unternehmen ausgeschlossen, denn dieses weiß ganz genau, was gebraucht wird und den Rest übernimmt ohnehin der Drucker. Von sehr groß bis winzig klein ist alles denkbar und machbar und die Unternehmen können sich Aspekte wie die Aufbewahrung im Lager schon bald sparen. Es genügt der Gang zum 3D – Printer und schon kann es losgehen. Davon werden Wirtschaft und Entwicklung immens profitieren und so lassen sich heute zum Beispiel Spezialanfertigungen wie Zahnprothesen oder Hüftgelenke oder auf Wunsch genauso unkompliziert herstellen wie ganze Serien.

Auch die Kosten sind völlig akzeptabel und man sollte bei der Berechnung der Gebühren immer auch bedenken, was an Zeit und Aufwand im Gegenteil eingespart wird. Die vielen Künstler und Freiberufler haben den 3D – Druck in Berlin jedenfalls für sich schon nutzen und lieben gelernt und es ist nur eine Frage der Zeit, bis das weitere Teile der Wirtschaft für sich entdecken werden.